Kurzbeschreibung:
Die Geschichte von "Renaissance" ist spannend und einigermaßen komplex, doch dieses futuristische Garn verkauft sich nicht über den Inhalt, sondern vielmehr über die geniale Optik. Christian Volckman präsentiert ein visuelles Fest, das mit hartem Schwarz-Weiß Kontrast wie ein lebendig gewordener Comic wirkt (kurioserweise nutzte man Bilder des Films, um einen Comic zu erschaffen, der auch in Deutschland erhältlich ist; der rührige Verlag Cross Cult hat sich darum gekümmert). Als Comic-Fan erkennt man in der Optik dieses Films die harten Stilmittel, die Frank Miller bei seinem Comic "Sin City" eingesetzt hat. Insofern ist "Renaissance" weit näher an der Umsetzung, wenn man nur den visuellen Aspekt in Betracht zieht. Die Bilder von "Renaissance" sind wunderschön in der Zeichnung. Sie laden zum Verweilen ein. Fast möchte man die Pause-Taste betätigen, um sie noch länger zu genießen. Was "Blade Runner" Anfang der 80er Jahre mit seinem bahnbrechenden Stil war, ist "Renaissance" für das neue Jahrtausend.
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